5 Wochen Frankreichs Norden – was blieb hängen?

Hier eine kurze Zusammenfassung von Frankreichs unerwarteten Seiten, d.h. Dinge, die wir so nicht erwartet haben und über die wir uns sehr gefreut haben:

– fast in jeder kleinen Ortschaft gibt es kostenfreie Entsorgungsmöglichkeiten für Müll, Chemietoilette und Grauwasser. Die Infrastruktur für Wohnmobile ist einfach sagenhaft.

– France Passion und die tollen Farm-Angebote haben uns sehr positiv überrascht. Natürlich gab es auch Reinfälle, aber wenn man ungefähr weiß, wie man gucken muss, findet man echte Schmuckstücke.

– Ich finde es sehr nett, dass hier jeder zu jedem freundlich „Bonjour“ sagt. Die Deutschen Urlauber erkennt man in der Regel daran, dass sie still an einem vorbei gehen. Da können wir uns etwas abgucken!

– Ich wußte nicht, wie lecker Cidre schmeckt. Eine tolle Alternative zu Bier oder Wein für mich.

– Es gibt in Frankreich mehr Atomkraftgegner als ich dachte. Allein vier Farmer haben uns von sich aus drauf angesprochen. Ich finde, dass die deutschen Medien die Franzosen eher als „ist uns egal“-Volk hinstellen.

– Auch ohne Maut und Autobahn  ist Frankreich gut bereisbar. Es gibt viel mehr gut ausgebaute und top erhaltene Straßen als ich in Erinnerung hatte.

– In Frankreich gibt es die Initiative „natürlicher Randstreifen“ und an den Straßen- bzw. Feldrändern wird kein Gift mehr gespritzt. Ein absolutes Highlight für mich.

– Absolut unbeschreiblich gutes Wetter: 5 Wochen Sonnenschein und Saharahitze. Wenn wir reisen, treffen wir fast immer auf „unnormale“ Wetterphänomene.

– Mein abolutes Highlight: Die Smaragdküste & die rosa Granitküste – eine unvergleichliche Landschaft und nicht allzu überlaufen in der Vorsaison.

– Es gibt hier in jedem noch so kleinen „Kuhkaff“ Kirchen mit wirklich tollen Kirchtürmen. Meist aus Granit sind sie reich verziert und kenne ich so aus keiner anderen Region. Sehenswert.

– Der Norden Frankreichs ist sehr grün, Hecken und Bäume säumen die Straßen und bilden häufig natürliche Tunnel. Da gleicht das Fahrerlebnis einer Reise durch einen Zauberwald.

– Die Siedlungsstruktur finde ich vorteilhaft: Es gibt in den Dörfern viele alte schnuckelige Steinhäuser. Allgemein ist das Land nur wenig zersiedelt und es gibt viel freie Natur.

– Und last but not least: Die Blumen! Hier gibt es überall Blumen. Kaskadenartig rauschen Blumen von den Händen, blühen berauschend in den Vorgärten und ranken an den Händen und Hecken entlang. Ich habe noch nie so oft in meinem Leben gesagt: Wow! Was für hübsche Blumen!

 

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