Alles Gute beginnt mit einem „I“ – von Inden nach Irrel

Wir hatten schon Befürchtungen aufgrund unseres Übernachtungsplatzes direkt neben einer Schule, aber wir wurden eines Besseren belehrt. Auch um 8 Uhr morgens war es recht ruhig, alle Schüler gingen zur Schule, aber bis auf den Bus hören wir nichts. So hatten wir einen herrlichen morgen, aßen in Ruhe unser erstes WoMo-Frühstück, die Sonne schien und wir waren glücklich.

Anschließend wollten wir nach Aachen zum e.Go-Showroom. Ein Blick ins Internet zur Routenfindung und Christian sagte: „Du weißt schon dass die erst um 12 Uhr öffnen?“ Blick auf die Uhr: 9 Uhr. Entfernung Inden – Aachen: 20 Minuten. Oha. Während ich noch überlegte, was wir bis zum Mittag noch unternehmen könnten, rief Christian einfach beim e.Go-Werk an und erhielt dort die Antwort, dass der Showroom extra für uns geöffnet werden würde.

Wir konnten unser Glück kaum fassen und standen eine halbe Stunde später neben den schmucken kleinen Prototypen im Showroom. Wir wurden extrem nett informiert, durften probesitzen und registrierten uns im Anschluss begeistert für einen e.GO. Lieferzeit: 12 – 16 Monate. Macht nichts, wir können warten.

Weiter geht es in die keine 10 Minuten entfernten Niederlande. Wir besuchen den „Drielandenpunt“ – die höchste Erhebung der Niederlande, direkt an den Grenzen zu Deutschland und Belgien. Dort oben findet Merle sofort den höchstgelegenen Spielplatz der Niederlande und setze zu einem ausgiebigen Test an. Anschließend bezwangen wir das Labyrinth (jahrelange Erfahrung mit Dungeon Master und Eye of the Beholder waren von strategischem Vorteil) und aßen stilecht eine „Patates Special“ – Pommes Frites mit Mayo, Ketchup und Zwiebeln.

 

Um etwa 13 Uhr war Merle abgespielt und wir fuhren weiter. Direkt hinter dem Spielplatz begann Belgien. Kein Grenzschild wies uns ein, wir wunderten uns nur, warum die Schilder plötzlich alle auf französisch geschrieben waren. Unser Weg führte uns – Merle schlafend wie ein Stein – etwa 1,5 Stunden durch die blauen Ardennen und wieder zurück nach Deutschland. Und was sahen wir an der Grenze? Eine Polizeisperre, dutzende Polizeiwagen, Polizisten mit Hunden und vieles mehr. So etwas habe ich an einer inner-EU-Grenze schon 20 Jahre nicht mehr gesehen. Gut, dass wir durchgewunken wurden, so schlief Merle weiter.

Es ging noch eine gute Stunde weiter durch die Süd-Eifel, bis wir an unserem heutigen Ziel, Irrel, auf dem Campingplatz angekommen sind. Irrel liegt direkt zwischen Luxemburg und Bitburg, so dass wir den Abend über immer mal wieder die heimische Biersorte ausprobierten. Regional einkaufen ist ja auch grad in 😉

Der Campingplatz liegt direkt in den Auen des Flüßchens Prüm und hat einen schönen Spielplatz. Die Sonne brannte vom Himmel und wir hatten zwei Premieren: Sonnencreme und Grill! Das hatten wir so schnell nicht erwartet. Und noch eine Überraschung gibt es: aus persönlichen Gründen können wir die geplante Route durch Frankreich nicht einschlagen, sondern bleiben weiter östlich.

Manche Wege sind versperrt, viele andere offen. Nun heißt es: wohin wird der Wind uns morgen treiben? Wer weiß, wir sind flexibel.

Soweit Tag 2
Eure Nicole

Ein Kommentar zu “Alles Gute beginnt mit einem „I“ – von Inden nach Irrel

  1. Miriam

    Hallo Nicole und Christian, liebe Merle!
    wir wünschen Euch eine schöne und entspannte Tour! Sind schon gespannt wie es weitergeht.
    Eure Vogelbande

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