Das Ende der Ostsee – Himmelfahrt 2018

Tag 5 von 5: Syke – Marl

Der Sonntagmorgen begann freundlich und warm und wir genossen ein Frühstück draußen im grünen Gras. Wie gestern schon sprang Merle auch heute mit Anna aus dem Nachbar-Wohnmobil herum und ward nur kurz zu den Essenszeiten gesehen. Wir räumten die Pieselotten in unserem kleinen Zuhause auf und entspannten, während Merle sich für den Mittagsschlaf austobte.

Bei Sonnenschein und 26 Grad Anfang Mai verließen wir den „kühlen Norden“ und machten uns auf in Richtung südmünsterländische Heimat. Den Lange-Wochenende-Rückreiseverkehr umfahrend blieben wir sehr lange auf den wunderschönen Alleen der Land- und Bundesstraßen bis zum Teutoburger Wald. Merle schlief wieder etwa eine Stunde und als wir auf der Autobahn ankamen, machten wir eine kurze Rast. Anschließend fuhren wir etwa 1,5 Stunden durch und Merle hielt bemerkenswert durch, ohne großartig Spielzeug, Bücher oder andere Ablenkung zu haben. Sie beschäftigte sich nach Phasen der Langeweile gut mit sich selbst und wir waren überglücklich.


Wir träumen während der Fahrt noch von der Ostsee

Ab Münster fuhren wir – wie bereits vor 3 Tagen – in eine große Unwetter- und Gewitterfront hinein. Im Gegensatz zum letzten Mal streiften wir es diesmal aber nur und konnten sogar relativ trocken den Wagen ausräumen.

Die anschließende Dusche – die erste nach 4 Tagen, genossen wir zum Abschluss unserer kleinen Reise sehr. Erst danach ist man richtig angekommen.

Und noch ein wenig mehr freut sich Christian zudem über das Sondieren der Fotos und Filme, die er probeweise mit der Drohne aufgenommen hat.


erste Flugstunden

Fazit der kleinen Reise mit einer fast dreijährigen im Vergleich zum Vorjahr:
– Die Fahrzeit sollte bei maximal 3 Stunden liegen (das heißt laut Navigationsgerät 2 bis 2,5 Stunden, denn das Gerät rechnet mit einer schnelleren Durchschnittsgeschwindigkeit als wir fahren)
– Dreijährige lieben die Gesellschaft gleichaltriger Kinder
– Eine Spielmöglichkeit ist fast ein Muss
– Bauernhöfe sind super, Tiere gucken ist immer ein Highlight.
– Ein Platz mit Abgrenzung oder ohne große Straße in der Nähe ist wichtig. Sie läuft schon mal mit dem Laufrad etwas weiter weg
– Gesunde Snacks unterwegs sind wichtig (Apfel, Paprika, Gurke etc.), ebenso viel Wasser
– ein Fahrrad dabei zu haben ist schön, es darf aber nicht zu umständlich im Weg hängend montiert sein
– ihr Laufrad hatte sie kaum benutzt, aber an Stellplätzen mit weniger Attraktionen kann es sehr sinnvoll sein, es dabei zu haben.

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