Der beinahe-Urlaub von Fronleichnam

Fronleichnam wollten wir uns mit Bekannten treffen, die ihre Reise mit zwei Kindern Christi Himmelfahrt begonnen haben und nun auf dem Rückweg waren. Wir hatten  zuvor unser Wohnmobil noch in der Werkstatt – neue Reifen und neue Bremsen waren fällig.

Und ach je, auch ein neuer Keilriemen war vonnöten, so dass sich der Termin, zu dem wir den Wagen zurück erhalten konnten, von Dienstag früh auf Mittwoch spät Nachmittag verschob. Da hatten wir auch keine Energie mehr, den Wagen so kurzfristig zu beladen und los zu fahren.

Während Christian sich damit abfand, das Wochenende daheim zu bleiben, interpretierte ich die Situation so, dass wir am Donnerstag Vormittag losfahren würden. Ich packte, belud den Wagen, putze die Wohnung und Christian warf irgendwann ein: was machst du da eigentlich?

Als ich es ihm sagte, fiel uns erstmal auf, dass wir von verschiedenen Planungen für das lange Wochenende ausgegangen waren. Natürlich versuchte ich mich durchzusetzen (als Frau habe ich immer den besseren Plan und so  weiter)  und so fuhren wir dann Mittags auch los in Richtung Norden.

Doch irgendwie klappte wieder mal alles nicht. Die Vorzeichen waren so mies wie bei dem Pfingst-Urlaubsabbruch. Und so sagte und das Radio einen Riesenstau auf der A1 in Richtung Bremen voraus – mit über 1,5 Stunden Verzögerung. Wir fuhren grad auf der A43 an Haltern vorbei und beschlossen, in Lavesum von der Bahn zu fahren und den Plan aufzugeben, solange es noch problemlos möglich ist.

Gesagt, getan. Wir fuhren nach 30 Minuten wieder nach Hause, luden alles lachend wieder aus und gingen ins Freibad.

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