Rosguill Halbinsel

An dem herrlichen Morgen von Tag 54 unserer Reise werden wir von der strahlenden Sonne geweckt. Mit Blick auf den wunderschönen weißsandigen Narin Beach genießen wir unser Frühstück und bedanken uns beim Universum dafür, diesen herrlichen Moment erleben zu dürfen.


Narin Beach am frühen Morgen: wunderschön und nix los!

Es war schon am Morgen herrlich warm und wir genossen ein Eis und das gemeinsame Spielen am Strand. Nur zögernd konnten wir uns lösen und fuhren weiter nach Norden. In Dungloe bogen wir von der N56 ab und folgten dem Wild Atlantic Way weiter über die kleine Halbinsel „The Rosses“. Die kleine schnuckelige Straße ist wie geschaffen für Motorradfahrer: kaum Besiedlung, geschwungene Kurven in allen Ausprägungen und kleine einspurige Sträßchen mit akzeptablen Belag.

Anschließend befuhren wir die nächste Halbinsel bis zum Bloody Foreland. Das Kap heißt so, weil es aus rosa Granit besteht. Die Gegend ist allerdings ganz anders als die direkt südlich gelegene: dicht besiedelt, keine Augenweide und das Kap ist nicht so rosa wie erhofft. Lag vielleicht am Wetter, denn hier zog es sich etwas zu.


Bloody Foreland

Also fix weiter zur nächsten Halbinsel namens Horn Head, die sich klein aber fein präsentierte und von dort weiter zur Halbinsel Rosguill, wo wir unsere Etappe auf dem Campingplatz in Downings beendeten.

Der Platz lag direkt am weiten Sandstrand und neben den zahllosen Urlaubern des Platzes belagerten auch aberdutzende mit dem Auto angereiste Familien den Sandstrand. Wir legten unser Handtuch auf eine der seltenen freien Flächen und kamen uns vor wie im Urlaub irgendwo im Süden, wo Handtuch an Handtuch liegt.


Downings Strand: wunderschön und wunderVOLL

Aber der Nachmittag war zu schön, um ihn ungenutzt zu lassen, von daher machten wir die See und den Sand unsicher und bauten Sandburgen bis wir nicht mehr konnten. Merle lief ohne Sorgen am Strand herum und wir waren sehr glücklich, dass sie auch ruhig blieb, wenn sie uns nicht wiederfand. Sie machte sich keine Sorgen und begann mit der Suche und rief nach uns. Wir kamen dann näher oder winkten und ihre Welt war wieder in Ordnung.


Downings Strand bei ablaufendem Wasser: unsere Sandburgenreihe

Ein wenig weiter nördlich vom Campingplatz soll es geniale Fotopunkte geben. Zu diesen wollten wir fahren. Das wäre das erste Mal gewesen, dass wir mit schlafender Merle einen solchen Ausflug gewagt hätten. Aber um etwa 20 Uhr zog Bewölkung auf, so dass es kein Licht für gute Fotos gab und wir nahmen Abstand von unseren Plänen. Schade.


Downings Strand

Stattdessen feierten wir mit Tina und Bobby aus Galway seinen 60. Geburtstag. Sie wohnten im Wohnmobil nebenan. Sie teilten mit uns Wein und Kuchen, wir spendierten Geburtstagskerzen und es ergaben sich bis Sonnenuntergang und Beginn der Mückenzeit jede Menge toller Gespräche.

Frage des Tages: Zum Fotopunkt fahren, obwohl die Witterung schlecht ist und das Licht nicht optimal ist? Oder besser lassen, da niemand „halbschöne“ Fotos sehen möchte?

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