Vatertag in der Hängematte

Tag 2 von 5: Syke – Hohenfelde

Hatten wir abends noch gehofft, das Kind würde länger schlafen, wenn es statt 19:30 um 23 Uhr ins Bett geht, sahen wir uns am nächsten Morgen getäuscht. Pünktlich um 6 Uhr kam der kleine blonde Wecker in unter Bett gekrochen, brauchte eine neue Windel und kuschelte anschließend extensiv mit uns.

Wir holten unsere Stühle wieder hervor, denn um 7:30 Uhr morgens waren es schon fast 20 Grad im Schatten. Wir frühstückten draußen im strahlenden Sonnenschein und Kris brachte uns frische Brötchen. Merle verließ uns gleich daraufhin in Richtung Spielplatz. So genoß Christian seinen Vatertag in der Hängematte, beim Drohnenfliegen und Ausspannen.


So lässt´s sich leben

Gegen Mittag, etwa 12:45 Uhr wurde Merle müde und wir fuhren los, weiter in Richtung Ostsee. Merle schlief wieder sofort ein, aber wir staunten nicht schlecht, dass das Navigationsgerät uns für die Strecke von 230 km eine Zeit von 3 Stunden 30 veranschlagte. Es gab wohl einen Stau bei Hamburg. Den umfuhren wir, indem wir die A7 statt der A1 nutzten.


Das Piratenschiff mit Käpt´n Merle auf Deck

Aber herrje, in Hamburg sahen wir erste Gewitterzelle, die für heute angekündigt war. Merle wachte schon nach 1,5 Stunden auf und klagte wieder über mangelndes Sitzfleisch… Gut, dass das Gewitter dazu führte, dass wir auf der Autobahn im Schneckentempo krochen, so dass sie für kurze Zeit wieder vorne auf dem Schoß sitzen durfte.

Dummerweise kroch die Gewitterzelle genau wie wir in nordöstliche Richtung in etwa der gleichen Geschwindigkeit, so dass wir in Hohenfelde, Kreis Plön, an der Ostsee um etwa 16:30 ankamen und das Gewitter – nach 1,5 Stunden über uns – auch weiterhin im Schlepptau hatten. So sagten wir nur kurz 2 Minten lang Hallo, stellten uns rasch auf den Hof (statt der gräsernen Koppel) und der Sturzregen ging auch hier los.


Papa als „Indoorspielplatz“

Wie schon zuvor mehrmals auf der Autobahn standen wir hier auf dem Preussenhof inmitten von Blitz, Donner, Hagel und Starkregen. Die Tiere auf dem Hof spielten verrückt und Merle zuckte ebenfalls zusammen, als er Bitz in unmittelbarer Nähe einschlug. Erst gegen 20 Uhr wurde es trocken. Merle wollte schon ins Bett und wir hatten Zeit, uns um Technik, Akkuladen, Blogschreiben, Fotos sondieren und ähnliches zu kümmern. Auch besuchten wir den kleinen aber feinen Bio-Hofladen und nahmen einen leckeren Rotwein mit und bestellten für morgen früh Brötchen. Wir kamen heute leider nur kurz mit unseren Gastgebern ins Gespräch und freuen uns schon auf morgen.

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