Norwegen 2011 – Tag 2

Tag 2, 10.07.2011

07:00 Uhr, der Wecker klingelt… *grmpf* Ok, die Idee war -eigentlich- das wir schön was Frühstücken gehen und wir so gut in den Tag starten können. Die Realität sah dann Mangels alternativen etwas anders aus…

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Tja, so sieht mal ein echt gesundes Frühstück aus. Alles dabei: Kohlenhydrate, Vitamine, Coffein… 😉

Leider ist das Wetter nicht so gut, es ist eher regnerisch, aber die Landschaft ist total beeindruckend. Die einfahrt in den Oslofjord ist schon toll und gibt einen guten Vorgeschmack auf das, was uns die nächsten Tage erwarten wird. 🙂

Das Schiff legt pünktlich an, und wir können unsere Bikes aufsatteln und die Tour geht endlich so richtig los! …

OK…

Beinahe! Denn erst mal müssen wir aus Oslo rausfinden, und das ist mal gar nicht so einfach. Die ganzen Zubringer im den Anleger herum scheint eine einzige Baustelle zu sein. Das Navi ist verwirrt, ich auch.

Tröstlich zu sehen, das es den Norwegern offenbar nicht anders geht, wir sind in guter Gesellschaft und irren ein wenig planlos in der Gegend rum. Als wir zum 3. Mal bei einem pausierenden Motorradfahrer vorbeikommen, hat dieser Mitleid mit uns und fängt uns ab. „Wollt ihr zur Colorline?“ – Nein, wollen wir nicht, aber trotzdem Danke für das Hilfsangebot…

Letztendlich finden wir Dank der guten Orientierung von Nicole doch noch den Weg durch den Oslodschungel und machen uns bei strömenden Regen auf den Weg. Juhu – Norwegen wir kommen!

Erste Tanke – erst mal anhalten, Fässchen vollmachen. Die Spritpreise sind ausnahmsweise mal akzeptabel, und wir tanken zusammen mit einem Bus voller Japaner. Und, was haben die als erstes zu erledigen?! RICHTIG- Foto’s machen. Und das vor allem von Nicole, da sie offenbar für Japanische verhältnisse geradezu an Gulliver zu erinnern scheint…

Wir fahren weiter Richtung Sylling, und das Wetter bessert sich. Die Wolken reißen auf und die Sonne kommt ab und an zum Vorschein. Ich merke, das ich Hunger habe, die Schoki von vor 4 Stunden hält nicht mehr vor…

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Wir fahren weiter durch die Telemark und haben ein wenig Mühe unseren Hunger zu stillen, da wir noch kein anerkanntes Zahlungsmittel getauscht haben… (da merkt man erst mal, wie praktisch das mit dem Euro ist…)

In Kongsdalen haben wir dann endlich, nach einigem suchen, einen Cashdispenser gefunden und konnten uns mit Geld versorgen.

Und, was kam jetzt die nächsten 4 Stunden nicht mehr: Genau! Eine Futterstation! Obwohl, das ist nicht ganz richtig: es kam eine, aber da gab es nur Elchgulasch und gekochte Elchweichteile – nein, so schlimm war es dann doch noch nicht mit dem Hunger…

Nach einer Burgerstärkung ging es dann durch die Berge (1250m) zu unserem Tagesziel, der Jugendherberge in Kvitavatn.

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Weisheit des Tages:

Oben ist es kälter als unten.

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